Der 394 Meter hohe Zuckerhut gilt daneben nicht nur als Symbol von Rio sondern auch und besonders von ganz Brasilia. Der Granithügel ist genau wie der Corcovado einer der Felsen, die als Ausläufer der Serra do Mar bis in die Bucht von Guanabara reichen. Die 1912 eröffnete und 1913 fertig gestellte Drahtseilbahn führt bis auf die Spitze des kleinen Berges. Die Kabinen sind rundherum aus Glas, damit man bereits während der Anfahrt den prächtigen Ausblick genießen kann. Mit ihren über 90 Jahren ist sie eine der ältesten Seilbahnen der Welt. Unzweifelhaft steht aber der Karneval von Rio immer noch in erster Linie. Dieser weltberühmte Karneval ist in Brasilien im 17. Jahrhundert entstanden. Damals erhielten die Sklaven das Recht, ein paar Tage im Jahr ausgelassen zu feiern und ihre Herren mit Liedern offen zu kritisieren. Die Hochsaison des Karnevals ist immer mit heißen Sambarhythmen eröffnet. Der Karneval in Rio wird wie jedes Jahr am Freitag vor dem Aschermittwoch beginnen, also wird fünf Tage lang dort durchgefeiert, an dem alle 14 Sambaschulen im Sambódromo teilnehmen dürfen. Das Sambódromo ist eine Art längliches Stadion, in dem die Gruppen für etwa eineinhalb Stunden vor den Augen der Preisrichter und zur Begeisterung des Publikums tanzen. Mit viel nackter Haut, farbenprächtigen Kostümen und Samba-Musik bot die weltberühmte zweitägige Samba-Parade in Rio de Janeiro, der brasilianischen Hochburg des Karnevals, ein Fest für die Augen…

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