Frankreich hatte das Hinspiel in Irland mit 1:0 gewonnen – und deshalb eigentlich beste Aussichten. Doch die Iren stürmten leidenschaftlich aufs Tor der Franzosen: Robbie Keane gelang bereits in der 33. Minute das 1:0 und damit die Egalisierung des Hinspiels. Aber Henry hatte in der Verlängerung des Spiels durch ein Handspiel das 1:1 der Franzosen eingeleitet. Mit seinem weltberühmten Handspiel hat sich Frankreichs Stürmer Thierry Henry nicht nur beim Gegner unbeliebt gemacht: Sogar im eigenen Land löste die unfaire Aktion vor dem wichtigen Treffer zum 1:1 große Empörung aus. Tatsächlich legte der irische Verband unterdessen nach dem irischen Justizminister Dermot Ahern bei der FIFA einen offiziellen Protest ein mit dem Ziel, das Spiel noch einmal austragen zu lassen. Der "Schuldige" selbst versuchte erst gar nicht, um den heißen Brei herumzureden: "Ja, es war ein Handspiel, aber ich bin doch nicht der Schiedsrichter. Gleichzeitig verlangt er auch eine Wiederholung des Spiels. Leider wird das Playoff-Spiel zwischen Frankreich und Irland trotz weltweiter Empörung nicht wiederholt. "Es kommt gar nicht infrage, das Spiel wiederholen zu lassen. Das Spiel erneut anzusetzen, würde absolutes Chaos für den Fußball bedeuten. Die FIFA-Regeln sind absolut eindeutig. Die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters ist endgültig. Damit ist jede Diskussion beendet", zitierte die "BBC" einen FIFA-Offiziellen. Nach dem mit der Hand vorbereiteten Tor zu Frankreichs Fußball-WM-Teilnahme hat der umstrittene Schiedsrichter Martin Hansson zeitweilig ans Aufhören gedacht. Auch hatte Henry nach der weltweiten Kritik kurzzeitig über ein Ende seiner internationalen Laufbahn nachgedacht. Dieses irreguläre Tor löst weltweit auch nach einer halben Woche hitzige Diskussionen aus…